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Frauen Regionalliga Süd

Heidelberg, 04. Oktober 2009, 2. Turnier

 

München RFC – SG Freiburg/Karlsruhe  07 : 28

Noch etwas verschlafen traten die 7 Münchnerinnen und die 2 Nürnberger Unterstützerinnen gegen den ersten (knallroten) Gegner an. Die Freiburger, die ihr zweites Spiel spielten und deswegen noch im Spielfluss waren, brachen oft durch die nicht sehr geordnete Verteidigungslinie der Münchnerinnen durch und schon wurden die ersten Versuche gelegt und Erhöhungen gekickt. Kampfgeist und gute Aktionen waren auch auf der Münchner Seite oft zu sehen, was allerdings mangels ausreichender Absprache und langsamer Unterstützung nur zu einem Versuch mit gültiger Erhöhung durch Audrey Collin führte. Trotz Bemühungen verlor der MRFC die meisten Gedränge und es folgten weitere Versuche der Gegner. Ein Versuch der SG hätte allerdings als ungültig gewertet werden müssen, da der Ball wegen Verena Fickenschers untergelegter Hand nicht den Boden berührte, was für den Schiedsrichter jedoch nicht sichtbar war.

 

München RFC – SG Heilbronn/SCN 00 : 40

Beim nächsten Spiel waren die Münchner von Anfang an unterlegen und somit auch bald demotiviert. Die Koordination in der Mannschaft ließ leider zu wünschen übrig und auch die Tackles verfehlten oft ihr Ziel. So wurden von den Heilbronnern einige Versuche gelegt. Doch ganz kampflos spielten die Münchnerinnen nicht, Versuchschancen wurden aber sofort von der guten Verteidigung der SG zunichte gemacht. Zusätzlich musste wegen einem Schlag auf die Nase und dem daraus folgenden starken Nasenbluten den Platz verlassen. Somit war der MRFC nur noch zu acht, ohne Auswechselspielerin. Auch die letzten Minuten blieben aus Münchner Sicht versuchslos und nur noch auf Verteidigung beschränkt.

 

München RFC – WRC Innsbruck 00 : 50

Vor dem letzten Spiel hatte der MRFC eine Stunde Spielpause, was vielleicht zu dem unkoordinierten Spielverhalten beitrug. Die starke Innsbrucker Mannschaft überraschte durch eine gute Verteidigung und überrannte durch schöne Spielzüge. Doch auch der Kampfgeist der Münchnerinnen war nicht erloschen und deswegen befanden sie sich auch oft nur wenige Meter vor der gegnerischen Mallinie, schafften es jedoch auch in diesem Spiel nicht einen Versuch zu legen. Versuche gab es auf der Seite des WRC in großer Zahl, da die Münchner Verteidigung gegen die schnellen Innsbruckerinnen keine guten Chancen hatte. Zumindest verletzte sich in diesem Spiel keine weitere Spielerin und Spaß macht Rugby spielen immer – ob verlieren oder gewinnen.