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2. Bundesliga Süd

Heidelberg, 19. März 2005, Bericht: William Rogan

 

RG Heidelberg : München RFC
00 : 50

I have already written about how, following a change in the DRV rules, RGH is the first club to have teams playing in both the first and second divisions. The foundation of the argument supporting the move was that some clubs have a second team which is too good to play in the regional league, and that because of the size of the club, the players don't get a chance to play for the first team.
So it was interesting to see how RGH II fared in the second division. They have been running hot and cold all season, producing some erratic results. They lost 64-7 to us, lost against HRK by 20 points and to Heusenstamm by only 6 points. Most surprisingly they lost to Offenbach and bottom of the table Karlsruhe, and beat HTV, StuSta (69-5), and Cologne.
It was therefore intriguing to hear, that in the weeks running up to the match, RGH had gotten in touch with Tobi Dassinger, MRFC Club Administrator, to ask about the possibility of moving the match to another date. RGH's reason being that their first team was playing on the same day, and they would have difficulty fielding a second team – not quite in tune with their arguments during the DRV's AGM. Two days before the match RGH finally got in touch with Uwe Kaelcke, responsible for the match timetable in the second division south, asking for the match to be postponed. The request was turned down on the grounds that the DRV does not consider a lack of players reason enough to postpone a game. A last ditch effort to claim that the field had been closed and the game couldn't take place didn't quite wash with the officials, and thereby the match was forfeited, and München RFC won 50-0.

2. Bundesliga Süd

Heidelberg, 30. Oktober 2004, Bericht: William Rogan

 

Heidelberger TV : München RFC
10 : 26

Ein Sieg gegen den HTV wäre der perfekte Abschluss der Hinrunde für den MRFC. Er würde den dritten Tabellenplatz sichern und die Moral der Mannschaft vor der Winterpause stärken. Die Voraussetzungen sahen aber nicht so günstig aus: Eine Reihe Verletzungen, Erkrankungen und sonstige Absagen führten dazu, dass nur 17 Münchner nach Heidelberg fuhren und, dass einige Stürmer in ungewohnten Positionen spielen mussten. In der Hintermannschaft sah es aber besser aus und Neuankömmling Amar Singh gab der Dreiviertelreihe einen Schub extra Speed am Flügel. Die ersten Phasen des Spiels fanden in der mittleren Drittel des Felds statt und beide Mannschaften hatten einen guten Anteil des Ballbesitzes. Ziemlich früh hat die Hintermannschaft erkannt, dass der Heidelberger Schluss etwas weit außen stand und eine große Lücke in der Mitte des Feldes hinterließ. Das wusste 1st 5/8 Perry Chinnery zu nutzen und ein paar gezielte Kicks brachten die Dreiviertel nah an die Mallinie ran und führten schließlich zum ersten Versuch von Centre Jeff Ganot. Der Versuch blieb unerhöht aber Scrumhalf Alan Moughty erlöste sich mit zwei erfolgreichen Straftritten. Der HTV gab niemals auf und wurde in der ersten Hälfte mit einem Versuch belohnt: Nach mehreren Angriffen befanden sich die Heidelberger auf der 5-Meter-Linie etwa 10 Meter von der linken Seitenlinie. Die Münchner Verteidigung stand auf der falschen Seite und der HTV nutzte die Überzahl aus und legte einen Versuch auf der kurzen Seite. 5-11 um die Halbzeitpause.
In den letzten beiden Spielen gegen Heusenstamm und HRK punktete München in der zweiten Spielhälfte nicht. Es war äußerst wichtig, sich das abzugewöhnen und das gab den Münchnern den notwendigen Antrieb in der zweiten Periode des Spiels. Einige Spieler trieb es offensichtlich mehr an als andere: Nach etwa fünf Minuten sah Innendreiviertel Christoph Edenhofer die gelbe Karte, nachdem er mit dem Verhalten seines Gegners nicht einverstanden war. Da das Spiel bisher ziemlich ausgewogen war, hätte das eine Wende in die Partie bringen können. München riss sich aber zusammen und spielte kluges, konzentriertes Rugby. Allerdings - kaum war die Unterzahl überstanden und Prop Marc Sijbers verlor den Kopf und wurde auch für 10 Minuten ausgewiesen. Die Münchner spielten aber souverän weiter und legte sogar einen Versuch. Wieder vollständig spielte München voll Selbstvertrauen und legte zwei weiteren Versuche. HTV legte aber den letzten Versuch der Partie in genau der gleichen Situation wie in der ersten Hälfte. Der Erhöhungskick traf die Latte und der Endspielstand war 10:26 für die Gäste.
Nach den zwei Niederlagen in den letzten Spielen und mit der Niederlage von vor einem Jahr noch klar in der Erinnerung, war dieser Sieg umso erfreulicher für den MRFC. Genauso erfreulich war die Nachricht, dass die zweite Mannschaft den bayrischen Pokal gewann und die gemeinsame Feier in München dauerte bis spät in die Nacht.

Mannschaftsaufstellung München RFC:
1 Eric Ramatchandirane 
2 Johannes Muhle-Karbe 
3 Marc Sijbers  
4 Helmut Kraiger 
5 Tobias Dassinger 
6 Jason Hunt 
7 Jérôme Prieto (ab 77. min Martin Krüger)
8 Ferdinand Richter (Capt.) 
9 Alan Moughty 
10 Perry Chinnery 
11 Amar Singh (ab 55. Gerriet Ehlers)
12 Christoph Edenhofer 
13 Jean-Francois Ganot  
14 Thomas Hensel 
15 William Rogan

Versuche: Jason Hunt, Jean-Francois Ganot, Perry Chinnery, Thomas Hensel

Penalties: Alan Moughty 2x

2. Bundesliga Süd

München , 23. Oktober 2004, Bericht: William Rogan

 

München RFC : Heidelberger RK
13 : 31

 Das Spiel und die Niederlage gegen Heusenstamm hatten wie Riechsalz auf München gewirkt, und die Atmosphäre im Kader während der Vorbereitung für das Spiel gegen den HRK war positiv. Genauso wie München, wurde der HRK bisher nur selten unter Druck gesetzt. Die Heidelberger werden zwar als haushoher Titelfavorit gehandelt, aber der MRFC wollte dem HRK keinen Sieg in München gönnen. Allerdings "the best-laid schemes o' mice an' men gang aft agley" (d.h. es lief nicht so wie geplant).
Das Spiel fing schon mit einem hohen Tempo an und nach fünf Minuten ging der HRK mit 3:0 in Führung. München konterte kurz darauf mit einem Versuch vom Verbinder (Entschuldigung Perry - 1st 5/8) Perry Chinnery: München hatte ein Gedränge 30 Meter vor der Mallinie - eine Position, in der Gedrängehalb Alan Moughty immer gefährlich ist. Moughty nahm den Ball von der Nummer Acht und attackierte, entkam einem Verteidiger und gab den Ball an Chinnery ab, der mit zwei Verteidigern über die Mallinie ging. Der Versuch blieb unerhöht aber kurz danach kickte Moughty einen Straftritt zwischen die Stangen - 8:3.
Der Rest der ersten Halbzeit fand fast ausschließlich in der Münchner Hälfte statt. Der HRK hatte mehr Spielanteile, aber dank guter Verteidigung konnte die Heidelberger dies zunächst nicht in Punkte umsetzen. Endlich schaffte München es, in die gegnerische Hälfte zu kommen und konnte gleich punkten: Nach einem offenen Gedränge wich Chinnery seinem Gegner aus, spielte den Ball an Jeff Ganot ab, der 40 Meter zur linken Eckfahne lief - 13:3.
Danach war das Spiel eine Einbahnstraße in Sachen Punkte. Der HRK kickte einen Straftritt und legte einen Versuch noch in der ersten Hälfte - 13:11. In der zweiten Hälfte wechselte München einige Stürmer aus und der HRK verlor den Vorteil in den Gedrängen und Gassen, den er bisher hatte. München griff ein paar Mal an aber kam nie in gefährliche Reichweite der Mallinie. Die Heidelberger hatten nach wie vor mehr Ballbesitz, und langsam öffneten sich Lücken in der Münchner Verteidigung, die der HRK zu drei Versuchen nutzten. Nach einem weiteren Straftritt endete das Spiel 31:13 für die Gäste, und HRK fuhr als Sieger der Partie nach Hause.
München schaut jetzt nach vorne, und am Tag vor Halloween werden die Geister vom letzten Auswärtsspiel gegen HTV vertrieben.

Mannschaftsaufstellung München RFC:
1 Eric Ramatchandirane (ab 60. min Helmut Kraiger)
2 Johannes Muhle-Karbe 
3 Marc Sijbers  
4 Harry Leahy (ab 41.min Torsten Fiedler)
5 Ferdinand Richter (Capt.) 
6 Jason Hunt 
7 Jérôme Prieto 
8 Stuart Patisson (ab 60. min Victor Curtis)
9 Alan Moughty 
10 Perry Chinnery 
11 William Rogan (ab 75. Jean Francois Castex)
12 Christoph Edenhofer 
13 Jean-Francois Ganot  
14 Thomas Hensel 
15 Gerriet Ehlers

Versuche: Jean-Francois Ganot, Perry Chinnery

Sraftritt:  Alan Moughty

2. Bundesliga Süd

Heusenstamm, 16. Oktober 2004, Bericht:

 

RK Heusenstamm : München RFC
19 : 15

 

kein Spielbericht

Mannschaftsaufstellung München RFC:
1 Helmut Kraiger 
2 Eric Ramatchandirane (ab 50.min Jeremy Turner)
3 Marc Sijbers 
4 Harry Leahy 
5 Tobias Dassinger 
6 Jason Hunt 
7 Stuart Patisson (ab 50.min Torsten Fiedler)
8 Ferdinand Richter  (Capt.) 
9 Alan Moughty 
10 Perry Chinnery 
11 Thomas Hensel 
12 Christoph Edenhofer 
13 Jean-Francois Ganot 
14 Martin Krüger 
15 Gerriet Ehlers

Versuche: Alan Moughty, Jean-Francois Ganot

Erhöhung: Alan Moughty

Penalty: Alan Moughty

2. Bundesliga Süd

München , 09. Oktober 2004, Bericht: William Rogan

 

München RFC : Karlsruher SV
61 : 9

Nach Ende des Oktoberfests ähnelt das Leben in München wieder die Normalität und das Kader war wieder ohne Kater auf dem Trainingsplatz zu finden. Da der HRK dieses Wochenende spielfrei war, war es sicher, dass München die Tabellenführung übernimmt - die Frage war nur, ob dessen Vorteil in der Punktdifferenz einigermaßen verkleinert werden könnte. Das letzte Spiel zwischen dem MRFC und dem KSV ging 67:3 aus für München und bisher in der Saison hat Karlsruhe nicht überzeugt. Kapitän Ferdinand Richter war auch zurück aus seinem Urlaub und aus Münchner Sicht waren die Voraussetzungen gut.Karlsruhe kam verspätet an und das Spiel startete etwa 45 Minuten später. Gleich in der ersten Minute legte der MRFC den ersten Versuch und zeigte, dass die Jungs das ernst meinten. In den nächsten zwanzig Minuten ging München nicht vom Gaspedal ab und führten 17:0. Es folgte eine kleine Schnaufpause und dann legte München wieder los und legte weitere vier Versuche. Kurz vor der Halbzeitpause ist der münchener Gedrängehalb Alan Moughty ein bischen übermütig geworden und nach einem Ankick tacklete er den Ballempfänger vor er den Ball empfing. Der Schiri zog die gelbe Karte und jetzt spielten beide Mannschaften mit 14 (der KSV spielte vom Anfang an in der Unterzahl). Karlsruhes einzige Chancen auf Punkte kamen von Straftritten und um die Halbzeitpause war der Spielstand 37:6. Aufgrund des Verweises spielten die Münchner in den ersten 10 Minuten der zweiten Spielhälfte etwas ruhiger. Aber kaum war Moughty wieder auf dem Platz und schon zog der Schiri die zweite gelbe Karte des Spiels: seiner Ansicht nach hat der rückkehrende Kapitän Ferdinand Richter einen Gegner mit dem Ellbogen aus dem Weg geschoben und musste sich 10 Minuten auf der Bank beruhigen. München spielte behäbig weiter und brauchte etwas Zeit, bis die Spieler das richtige Tempo wieder fanden. Einige Phasen geschicktes Passing und guter Unterstützung führten zu vier weiteren Versuchen für München. Karlsruhe erzielte einen dritten Straftritt und der Endstand war 61:9 für die Gastgeber.  Im Großen und Ganzen ein gutes Ergebnis für München aber jetzt wird die Mannschaft auf die Probe gestellt: nächste Woche Heusenstamm auswärts.

Mannschaftsaufstellung München RFC:
1 Helmut Kraiger 
2 Eric Ramatchandirane (ab 60. min Jérôme Prieto)
3 Marc Sijbers  
4 Harry Leahy 
5 Tobias Dassinger 
6 Jeremy Turner 
7 Stuart Patisson (ab 41.min Jason Hunt)
8 Ferdinand Richter (Capt.) 
9 Alan Moughty 
10 Perry Chinnery 
11 Benjamin Pflieger (ab 41.min Gerriet Ehlers)
12 Christoph Edenhofer 
13 Jean-Francois Ganot  
14 Stephane Ernoux (ab 41. Jean Francois Castex)
15 William Rogan

Versuche: Benjamin Pflieger 2x, Jean-Francois Ganot, William Rogan, Perry Chinnery 3x, Alan Moughty 2x, Stuart Patisson, Christoph Edenhofer

Erhöhung:  Perry Chinnery 2x, Alan Moughty