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Frauen Bundesliga Süd

München, 9. Oktober 2010, Bericht: Larissa Bahrenburg

 

München RFC : Stuttgarter RC

29 : 30

 

Der erste Gegenversuch traf den MRFC etwas unerwartet, da er zu wenig Druck ausuebte und die Aggressivität des Gegners unterschätzte, aber das ruettelte die Muenchner wach.
Die Scrums waren zu Anfang stark, ein gegnerisches Scrum konnte Weiss-Blau sogar fuer sich entscheiden und Audrez nutzte die kurze Seite. Versuch fuer Muenchen. Das ein oder andere Mal zögerte die Hintermannschaft geradeaus in den Kontakt zu gehen, aber so leicht liessen sie sich den Ball nicht abjagen, drängten Stuttgart in ihre eigene Hälfte. Auch die Verteidigung war wesentlich besser organisiert und das Teamplay war auch deutlich besser als noch in der vorigen Saison. Rafica erkannte die Luecke und brach druch die Mitte und legte nach einem Sprint aus der eigenen 22 auch einen Versuch. Nach einer Tackle-Situation in der 22 des Gegners und schnellen Pässen konnte die zur Unterstuetzung mitlaufende Stuermerin Alice die Situation nutzen und legte den dritten Versuch fuer die Muenchner Ladies. Es gab viele Penalties auf beiden Seiten im Eifer des Gefechts, abwechselnd wurde der Muenchner Sturm oder der Kick in Touch genutzt. Leider verletzte sich Neuling und Sturmspielerin Lisa nach 20 Minuten an der Schulter und danach verlor das Scrum an Kraft, hielt aber dennoch dagegen was ging. Muenchen zeigte viel Einsatz und klasse Teamspiel, konnte aber doch nicht einen Versuch des Gegners ueber den Wing verhindern. So ging die Heimmannschaft mit einem Vorsprung von 17:10 in die Halbzeitpause.
Der folgende Kick off ging zwar nicht ueber die 10 Meter, aber die Gegner liessen weiterspielen, was der Sturm nutzte, den Ball aufnahm und zum Gegenangriff startete. Allerdings brauchte Muenchen erneut ein paar Minuten, um sich in das Spiel einzufinden und kassierte zu Anfang einen Gegenversuch. Weiss-Blau wurde in die Verteidigung in der eigenen Hälfte zurueckgerängt und trotz einiger guter Tacklings konnten die Gegner einen  weiteren Versuch wieder ueber den Wing erzielen, da Muenchen den Shift nach Aussen nicht schnell genug schaffte. Fuer zehn Minuten schien die Heimmannschaft ihre Motivation zu verlieren, auch Stuermerin Tanja, die zuvor fuer Lisa eingewechselt worden war, vom Platz ging und statt ihrer Fullback Kerstin plötzlich Lock spielen musste. Dies sorgte fuer Verwirrung und brachte die Organisation der Mannschaft spuerbar durcheinander. Gegen Ende fing sich Muenchen allerdings wieder und der Kampfgeist flammte wieder auf. Nach einem Durchbruch gelang Rafica ein zweiter Versuch.
Der nächste Ankick wurde von Stuermerin Alice gefangen Muenchen, konnte dies durch Unterlegenheit im Maul allerdings nicht fuer sich entscheiden und Stuttgart punktete. Danach machte Muenchen zu wenig Druck auf die angreifenden Gegnerinnen, hielt aber die Linie. Nach einem Scrum fuer Stuttgart schafften sie es, durch einen missed Tackle seitens Muenchner Damen durch die weiss-blaue Mitte zu brechen und ihren Punktestand aufzustocken. Fuer den letzten Angriff gab Muenchen noch einmal alles und nach schnellem Passpiel fand Kerstin die Luecke und nutzte sie fuer den letzten Versuch. Trotz Erhöhung reichte es nicht fuer einen Heimsieg, aber Muenchen ging mit einem 29:30 und mit der eigenen Leistung zufrieden vom Platz.

Spielerin des Tages: Kerstin Fricke, Fullback/Notfall-Lock
Hammer of the Day: Larissa Bahrenburg
Pussy of the Day & Scream of the Season: Lisa Goldmann

Fotos: hier

Mannschaftsaufstellung München RFC:
1 Nadine Köster 
2 Alice Coupel 
3 Rowitha Graf 
4 Lisa Goldmann (ab 20.min Tanja Schütz (ab 45.min Caglar Pinar)
5 Audrey Collin
9 Kristina Hennebrüder 
11 Larissa Bahrenburg 
12 Rafica Schneider 
14 Heidy Pedraza 
15 Kerstin Fricke

Versuche: Rafica Schneider 2x, Audrey Colin, Alice Coupe, Kerstin Fricke

Erhöhungen: Larissa Bahrenburg, Audrey Colin

Frauen Bundesliga Süd

München, 2. Oktober 2010, Bericht:

 

München RFC : SC Neuenheim 02
00 : 131

Die Frauen des MRFC waren gegen die routinierten und stark aufspielenden Heidelbergerinnen ohne Chance.

Mannschaftsaufstellung München RFC:
1 Roswitha Graf
2 Michaela Sauer 
3 Alice Coupel 
4 Roxane Degroote 
5 Lisa Goldmann
9 Kristina Hennebrüder
10 Larissa Bahrenburg
12 Kerstin Fricke (ab 21.min Audrey Colin)
14 Caglar Pinar 
15 Tanja Schütz

Frauen Bundesliga Süd

Marburg, 18. September 2010, Bericht: Larissa Bahrenburg

 

SG Mittelhessen : München RFC
46 : 29

 

Durch verletzungsbedingte Ausfälle musste das Team ein wenig anders arrangiert werden, was anfangs für ein wenig Verwirrung sorgte. Hooker Michaela Sauer wurde als Lock eingesetzt, Center Rafica Schneider musste die Nr. 10 übernehmen und scrum half Heidy Pedraza war für die Kick-offs zuständig.
In der ersten Hälfte fand der MRFC noch nicht so richtig in das Spiel, München unterlag in den Scrums, die Verteidigungslinie war kaum als solche zu erkennen und das Spiel fand zum Großteil in der eigenen Hälfte statt. Die Versuche, durch Kicks aus der eigenen 22 einen Raumgewinn zu erzielen, waren zunächst recht erfolglos. Bei gegnerischen Angriffen tendierten die Münchnerinnen dazu, den Angriff auf sich zukommen zu lassen, anstatt ihnen entgegen zu gehen. Immer wieder hat Rookie und Gaelic Football Spielerin Angela Büchler guten Druck ausgeübt, wobei ein ums andere Mal den Gegnern der Ball abhanden gekommen ist. Nach zwei Versuchen ohne Erhöhung von Seiten der Hessinnen stieg München in das Spiel ein und kämpfte um Längen verbissener um den Ball. Der Support in Tacklesituationen verbesserte sich deutlich und nach einer erfolgreichen Angriffserie wie einem Penalty zugunsten von Weiß-Blau schaffte es das Team gemeinsam den Ball in die gegnerische Endzone zu verfrachten. Gegen Ende der ersten Halbzeit hieß es für München, schöne Ideen und guter Einsatz konnte leider aufgrund von Ballverlusten nicht optimal umgesetzt werden. Leider konnte auch ein großartiger Chase von Rafica Schneider einen weiteren Versuch seitens der SG auch nur für kurze Zeit verhindern. Halbzeistand: 15 : 10
In der zweiten Hälfte haben die Damen des MRFC noch einmal alles aus sich rausgeholt. Das Team hat sehr gut zusammen gespielt, auch wesentlich besser aufeinander gehört. Immer wieder schaffte es der MRFC, durch die gegnerische Linie durchzubrechen und wertvolle Meter zu machen. Schnelles Supportspiel, sicheres Passen nach außen und ein paar Loops schaffte es Rafica, die Verteidigungslinie zu umgehen und den Ball in die Endzone zu tragen. Die Scrums wurden auch wesentlich besser nach einer kleinen Veränderung innerhalb der Aufstellung, sie hielten dem Druck stand, schafften es auch das ein oder andere Mal die Gegner zurückzudrängen. Immer noch zeigte die weiß blaue Verteidigungsline durch einzelne Ausbrüche nach vorne Lücken, die die Gegner zu nutzen wussten. Der Ball würde aber immer öfter klasse recycelt, die Münchner Mädels hatten so langsam die Spielfeldränder für sich entdeckt und immer wieder war ein klasse Passspiel auf den Wing, den Caglar Pinar für einen wirklich schönen Sprint nutzte, der einen beträchtlichen Raumgewinn einfuhr. Der Sturm zeigte beeindruckenden Einsatz, löste die Scrums schnell und unterstützte großartig. Durch gutes Teamplay nutzte Rafica die Lücke in der Verteidigung und legte einen Versuch. Heidy Pedraza schaffte es zu ihrer eigenen Überraschung, Diesen noch zu erhöhen. Bei dem nächsten Versuch war viel Glück und Laufarbeit der Hintermannschaft dabei, aber Heidy schaffte es, sich bis zur Mallinie durchzuwurschteln. Als einziges saß einfach die Verteidigung nicht, wie sie sollte und die Hessinnen nutzten es immer wieder. München gab sich aber nicht kampflos geschlagen. Als Folge eines gewonnenen gegnerischen Scrums, gutem Vorwärtsdruck im Maul und geschicktem Passen gelang es Rafica, Alice und letztendlich Roxy, die Verteidung direkt an der Mallinie zu überwinden. Conversion durch Heidy. Halbzeitstand: 15:5, Endstand: 46:29

Player of the Day: Roxane Kramer
Rookie of the Day: Angela Büchler

The Hoff: Sonia Hegde
In the name of the team, thank you so much for playing for us, Sonia, you gave us a lot, on and off the pitch, you are bloody awesome and we will miss you very much!

Mannschaftsaufstellung München RFC:
1 Sonia Hegde 
2 Alice Coupel 
3 Yvonne Schwarzkopf 
4 Julia Zaudig 
5 Roxane Degroote 
9 Heidy Pedraza 
10 Rafica Schneider 
11 Angela Büchler 
12 Michaela Sauer 
14 Caglar Pinar 
15 Tanja Schütz

Versuche: Rafica Schneider 2x, Roxane Degroote 2x, Heidy Pedraza

Erhöhungen: Heidy Pedraza 2x

Frauen 2. Bundesliga Süd

Jena, 10. April 2010, Bericht: Larissa Bahrenburg

 

SG Jena / Erfurt : München RFC
24 : 17

 

Mit einem Gameplan im Gepäck zogen die Münchner Frauen aus gegen Norden, um am letzten Bundesliga-Spieltag dieser Saison in Jena den Gegnern Paroli zu bieten… und damit waren sie auch zumindest semi-erfolgreich.
Die erste Halbzeit war zwar durchwachsen von ein paar unnötigen Anfängerfehlern wie den berüchtigten Panikpässen und suboptimalen Tacklings in Hüftgegend, allerdings zeichnete sich auch ein Teamspiel und Ballhandling ab, das im ersten Spiel nach der Winterpause noch vermisst wurde. Die Thüringerinnen legten den ersten Versuch vor, der MRFC konterte allerdings prompt durch sauberes Passen auf Center-Neuzugang Rafica Schneider, die an der Seitenlinie entlang zum Ausgleich lief. Durch einen schönen Conversion-Kick ausgeführt von Audrey Collin lag München sogar kurzzeitig in Führung. Die Freude darüber währte allerdings nur kurz, als die Spielgemeinschaft einen unnötigen Panikpass von Fly-half Larissa Bahrenburg verwandeln konnte. Zum Glück bügelten das die Münchner Ladies wieder aus, durch eine ausnahmsweise gute Unterstützung im Ruck und schnelles Passen nach außen, wo erneut Rafica Schneider den Ball bekam und mit Support an den Fersen die Endzone erreichte. Wie als Antwort brach die gegnerische Mannschaft nach missglückten Tacklings durch die bayrische Verteidigung und holte sich erneut die Führung. Die Damen des MRFC machten jedoch munter weiter und so konnte Larissa Bahrenburg einen flachen Pass aus einer Kontaktsituation nutzen und den Ausgleichsversuch pünktlich zum Ende der ersten Halbzeit legen. Es wurde ausgewechselt und die bayrischen Frauen verstärkten ihr Support-Play, da sie sich einer gesteigerten Aggressivität und Geschwindigkeit der Thüringer Damen ausgesetzt sahen. Jedoch gelang es den Gegnerinnen durch nun taktischeres Vorgehen in Tackle-Situationen immer öfter, den Rugbees den Ball abzunehmen und so legten sie mit überlegener Ausdauer den letzten Versuch für dieses Spiel.

 

SC Berlin : München RFC
38 : 17

 

Durch die vorangegangene Teamleistung motiviert legten die Mädels des MRFC in diesem letzten Spiel mit Vollgas los. Wenige Minuten nach dem Ankick suchte sich Rafica Schneider die Lücke in der Berliner Verteidigung und fand sie auch (Conversion: Audrey Collin). Noch ehe die Gegner wussten, wie das passiert war, gelang es Larissa Bahrenburg einen durch das Team vorgelegten ‚Türöffner‘ zu nutzen und schon den zweiten Versuch zu erzielen. Den Hauptstädterinnen gelang dann ein Versuch durch ein missglücktes Tackling seitens der Bajuwaren, doch schon im nächsten Zug kreierten Selbige durch schnelles Passspiel und Loopen einen Overlap auf der linken Seite des Feldes und Wing Kristina Hennebrüder legte den dritten Versuch dieses Spiels für Weiß-Blau. Mit Kraft und Entschlossenheit gelang es den Münchnerinnen auch zwei Mal, Versuche noch in der eigenen Endzone zu verhindern. Zunehmend frustrierter wurden die Gegnerinnen zuweilen beinah handgreiflich. Zum Ende der ersten Halbzeit schaffte es Berlin, sich mit einem weiteren Versuch den Münchnerinnen auf einen Stand von 10:17 anzunähern.
In der zweiten Hälfte war bei Bayern jedoch leider die Luft raus. Die Ausdauer fehlte, es gelang kaum ein sauberes Tackling mehr, fast jede Rucksituation ging an die Damen aus Berlin und immer wieder schafften sie es, die Münchner Verteidigung zu durchbrechen. So gelang es dem gegnerischen Team, noch vier Versuche zu legen, von denen sie auch jeden erhöhen konnten.
Quintessenz: München hat hart gekämpft, nicht aufgegeben und es dem Gegner in beiden Spielen schwer gemacht. Das Teamspiel hat sich merklich verbessert und auch die Kommunikation auf dem Feld befindet sich auf einem aufsteigenden Ast. Allerdings muss für die kommende Saison dringend das Tackling und das Rucking verbessert werden, sowie die Kondition trainiert werden, damit der Support auch das tun kann, was er sollte: Sofort zur Stelle sein und vor Allem auch mit Kraft dahinter.
Comeback of the year: Kristina Hennebrüder
Player of the day: Sonia Hedge (Lock), für durchgehend konzentriertes, unterstützendes, fehlerfreies Spiel
Special Thanks: to Lofty, for his encouraging and supporting words
Weitere Anmerkungen: Die Thüringer Bratwürste und Salate waren spitze
Wundervolles Hand-off von Rafica, das wahrscheinlich der ganze Platz hören konnte; Doof für die Gegner, wir haben uns gefreut J
Fast-Prügelei zwischen Roxy und der Berliner Nummer 4

Frauen 2. Bundesliga Süd

Frankfurt, 27. März 2010, Bericht: Audrey Collin

 

SG Mittelhessen : München RFC
28 : 07

 

Beim ersten Spiel im neuen Jahr 2010 konnten die MRFC Frauen den neu erarbeiteten Spielplan im kalten Frühlingsregen in Frankfurt gegen die Spielgemeinschaft Mittelhessen ausprobieren.
Trotz dieses unangenehmen Wetters waren Mannschaftsgeist und Kampfgeist dabei. Das Gedränge war wie immer sehr stark, auch wenn neue Stürmerinnen sich probieren konnten. Das gegnerische Gedränge war daher immer unter Druck, so dass der Ball immer sauber rauskam. Da die Hintermannschaft jedoch selten den Durchbruch schaffte, kamen die Rugbees nicht schnell nach vorne. Die Unterstützung war immer sofort da, dennoch verloren die Blau-Weißen den Ball wegen schwieriger Wetterbedingungen oder wegen unsicherer Pässe durch Missverständnisse. Mit schnellen Pässen von den Dreivierteln konnten die Gastgeber zu Anfang der ersten Halbzeit Durchbrüche schaffen und zwei Versuche legen, die sogleich erhöht wurden. Weitere Durchbrüche wurden von den Stürmern eingeholt oder von Verena als Fullback schön verteidigt. Dann begannen die Münchnerinnen besser zu kämpfen und im Gegensatz zu den Spielen in der letzten Saison kam keine Entmutigung auf. Sie konnten gut verteidigen, blieben jedoch unter Druck in ihrer Hälfte. Leider wurden die Kicks nicht belohnt, da der Gegner meistens schön zurückgekickt hat oder den Ball behalten konnte.
Nach einem sauberen Gedränge nahm der Gedrängehalb die kurze Seite, aber obwohl sie den Durchbruch geschafft hatte, wurde sie am Fuß getackelt. Der Schiri gab ein Straftritt, den München zu einer guten Gasse in der gegnerischen Hälfte nutzte. Die zweite Halbzeit begann mit einem noch größeren Kampfgeist. Jedoch begannen die Hessinnen das Spiel mit einem Versuch durch einen schnellen Run der Nummer 10, der erneut erhöht wurde.
Nach schönem Zusammenspiel erreichten die Mädels aus München die gegnerische 22m-Zone, wo die Stürmer mit Maul und guter Unterstützung Mittelhessen unter Druck setzte, so dass sie einen Straftritt kassierten. Der Straftritt wurde schnell gespielt und nach einer kurzen Kontaktsituation wurde der Ball schnell nach außen bis zur Michi gespielt, die als Wing den Versuch zwischen den Stangen legen konnte.
In der letzen Minute konnte jedoch die starke mittelhessische Nr. 10 trotz eines Tackles kurz vor unserer Mallinie einen letzten Versuch legen.
Dieses Spiel ist für die Zukunft sehr hoffnungsvoll und mit weiterem Zusammentraining des Spielplans und besserer Kommunikation kann man schöne Leistungen erwarten.
Spielerin des Tages: Michi für die schöne Leistung erstmals als Hakler sowie dann als Wing.
Rookie des Tages: Nadine, die sich sofort aufs hohe Niveau der Stürmer eingestellt hat.

Fotos online unter Frauen/Spielplan